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Entdecken Sie Hoya Carnosa, die unwiderstehliche Kletterpflanze mit Wachsblüten

18 Juni 2022 • Von Anna Palmisano
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Die in Indochina, Indonesien und Australasien beheimateten Wachsblumen (Hoya carnosa) sind äußerst faszinierend aussehende Pflanzen, die wie Orchideen epiphytisch sind (d. h. sie wachsen in ihrem Lebensraum auf den Ästen von Bäumen) und große, glänzend grüne Blätter haben. Was sie jedoch wirklich unwiderstehlich macht, sind ihre Blüten: Es sind halbkugelförmige Büschel winziger Blüten, die wirklich wie aus Wachs modelliert aussehen und die - vor allem abends - einen angenehmen Duft verströmen.

Obwohl sie in der ganzen Welt recht bekannt sind, kann man nicht behaupten, dass diese Pflanzen wirklich winterhart sind: Sie fürchten starke Kälte und bevorzugen ein warmes, feuchtes Klima, wie es in ihrer Heimat vorherrscht, weshalb sie oft als Zimmer- oder Gewächshauspflanzen gezüchtet werden. Bei richtiger Pflege sind sie jedoch pflegeleicht und langlebig.


image: pxhere.com

Klima und Exposition

Diese Pflanzen sind einfach zu züchten, aber nicht gerade winterhart. Wenn die Wintertemperaturen sehr kalt sind, müssen sie unter Dach gehalten werden, oft in geschlossenen Räumen oder vielleicht in Gewächshäusern.

Im Frühjahr und Sommer können Sie sie an einen sehr hellen Standort stellen, an dem sie jedoch während der heißesten Stunden des Tages vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sind, da sonst die Gefahr besteht, dass die Blätter verbrennen. Im Winter oder Herbst hingegen ist der hellste Standort (geschützt vor Kälte und Wind) gut geeignet, da die Intensität der Strahlen im Allgemeinen geringer ist.
Im Winter ist eine Mindesttemperatur von 10° zu gewährleisten.

Wählen Sie auf jeden Fall die beiden Standorte, an die der Topf versetzt werden soll, sorgfältig aus (es sei denn, Sie leben in Gegenden mit milden Wintern, in diesem Fall könnten Sie versuchen, sie in der Erde oder in Töpfen zu ziehen, die an einem Ort fixiert werden): Die Pflanzen mögen es nicht, wenn man sie nach dem Erscheinen der noch geschlossenen Knospen versetzt.

Boden

Da es sich um epiphytische Pflanzen handelt, muss die Erde so leicht wie möglich sein, damit die Wurzeln "frei" bleiben, ohne zu ersticken, wie es bei Orchideen der Fall ist. Es gibt daher solche, die sie in einer kleinen Sukkulentenerde anbauen, und solche, die viel gute Universalerde auflockern, indem sie sie mit viel Rinde oder sogar Blähton und Perlit mischen.

Bewässerung

Bei warmem Wetter benötigen sie mehr Wasser, wenn sie ein- oder zweimal pro Woche gegossen werden. Im Herbst und erst recht im Winter können sie dagegen sparsamer gegossen werden, und zwar nur dann, wenn die Erde trocken ist (aber nicht bis zur völligen Trockenheit warten, wie z. B. bei einigen Kakteen).

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Düngung: Wenn Sie düngen möchten, sollten Sie dies zwischen Oktober und Februar (wenn die Pflanzen im Allgemeinen ruhen) nicht öfter als einmal pro Monat tun und im Frühjahr mit kaliumreichen Produkten auf maximal zweimal pro Monat erhöhen.

Andere Tipps

  • Entfernen Sie die verblühten Blütenstängel nicht, da sie an ihnen wieder blühen können.
  • Sorgen Sie für eine konstante Luftfeuchtigkeit, indem Sie die Töpfe (vor allem im Frühjahr/Sommer) auf einen Untersetzer mit Blähton oder Kies stellen, der immer mit Wasser bedeckt ist (nicht untergetaucht).
  • Wenn Sie die Pflanze in einen größeren Topf umtopfen müssen, tun Sie dies im Frühjahr vor der Blüte und setzen Sie die Düngung für eineinhalb Monate aus.

Viel Spaß bei der Gartenarbeit!

Tags: NaturAnleitungenGreen
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