Blähton: 5 Vorteile und 5 Nachteile seiner Verwendung im Gartenbau

von Anna Palmisano

01 März 2024

Blähton: 5 Vorteile und 5 Nachteile seiner Verwendung im Gartenbau
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Blähton ist ein sehr beliebtes Kultursubstrat in der Hydrokultur und auch bei vielen Zimmerpflanzen beliebt. Dieses Material besteht aus Ton, Ziegelstaub und mineralischen Rückständen und ist ein kostengünstiges und nachhaltiges Medium, in dem man seine eigenen Zimmerpflanzen anbauen kann, wenn man die notwendigen Vorkehrungen aus der Blumenerde trifft und den Wasser- und Düngebedarf der Pflanzen sorgfältig überwacht.

Einige Arten eignen sich viel besser als andere für den Anbau in Blähton, insbesondere solche, die trockenheitsresistenter sind und stärkere Wurzeln haben. Dazu gehören vor allem Orchideen, Philodendron, Monstera, Halocasia, Hoya, Begonien und Jade.

Andererseits kann der Anbau in Blähton einigen Pflanzen schaden, vor allem denjenigen, deren Wurzeln am empfindlichsten sind und die den größten Bedarf an Bewässerung und Düngung haben. Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie Arten wie Rosenkranzpflanzen, Pothos, Farne, Maranta, Stromanthe in Blähton anbauen wollen.

Sehen wir uns also die 5 Vor- und 5 Nachteile der Verwendung von Blähton als Kultursubstrat an.

Vorteile von Blähton als Kultursubstrat

Vorteile von Blähton als Kultursubstrat

@breathing_tree/Instagram

Blähton kann Ihren Zimmerpflanzen mehrere Vorteile bringen:

1. Bessere Drainage und Bewässerung: Blähton lässt überschüssiges Wasser schnell abfließen, unterstützt die Drainage des Bodens und verhindert Staunässe um die Wurzeln herum; seine Größe trägt auch zur Sauerstoffversorgung des Bodens bei, was die Entwicklung gesünderer Wurzeln fördert; wenn sich die Tonkugeln mit Wasser füllen, quellen sie auf und geben die kostbare Flüssigkeit nach und nach an die Wurzeln ab, was den Bedarf an Bewässerung reduziert;

2. Besserer Transport von Nährstoffen: Neben Wasser können auch Nährstoffe leichter transportiert werden, so dass die Wurzeln sie direkt aus dem Nährboden aufnehmen können, was das Gedeihen und Wachstum der Pflanze erleichtert;

3. Schutz vor Schädlingen: Blähton enthält kein verrottendes organisches Material und ist daher kein Nährboden für Schädlinge unserer Pflanzen, wie Blattläuse, Pilze und Mücken;

4. Praktisch und sauber: Blähton benötigt weniger Platz für die Lagerung und produziert nach dem ersten Einweichen keinen Staub und verursacht kein unschönes Auslaufen der Töpfe beim Gießen oder Umstellen;

5. Langlebig und wiederverwendbar: Die Blähtonpellets sind sehr verschleißfest und können auch nach dem Umsetzen der Pflanze verwendet werden; sie können auch für andere Pflanzen wiederverwendet werden, nachdem sie gründlich gewaschen und gereinigt worden sind.

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Mögliche Nachteile von Blähton als Kultursubstrat

Mögliche Nachteile von Blähton als Kultursubstrat

@gatheragardens/Instagram

Wie jedes Verfahren oder Werkzeug ist der Anbau in Blähton nicht ohne Nachteile, die bei der Umstellung berücksichtigt werden müssen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden und ein langes und gesundes Leben für unsere Pflanzen zu gewährleisten:

1. Anfängliche Kosten: Die anfänglichen Kosten für die Umstellung Ihres Anbaus auf Blähton können erschreckend sein. Die Anschaffung des Materials für eine Umstellung kann in der Tat hohe Kosten verursachen, die sich jedoch dank der langen Lebensdauer dieses Materials und der Möglichkeit, es mehrmals wiederzuverwenden, ohne dass es abgenutzt wird, langfristig amortisieren;

2. Vorreinigung: Im Gegensatz zu Blumenerde ist Blähton beim Kauf nicht sofort einsatzbereit. Die Blähtonkügelchen müssen vor der Verwendung gründlich gewaschen werden, um Staub und kleine Wurzeln, die um sie herum wachsen können, zu entfernen; dieser Vorgang sollte auch beim Umsetzen der Pflanze oder bei der Wiederverwendung des Blähtons für andere Pflanzen wiederholt werden;

3. Überwachung des pH-Werts: Eine der wichtigsten Eigenschaften, die es zu kontrollieren gilt, ist der pH-Wert des Bodens, der stets im richtigen Bereich gehalten werden muss, damit die Pflanzen gesund und kräftig wachsen können. Der Anbau in Blähton erfordert daher eine ständige Überwachung der Wasserqualität und des pH-Werts, um sicherzustellen, dass dieser immer auf dem richtigen Niveau gehalten wird, und jede Abweichung zu korrigieren;

4. Düngung: Im Gegensatz zu Erde liefert Blähton den Pflanzen keine Nährstoffe, so dass eine sorgfältige und ständige Düngung erforderlich ist; die Kosten für Düngemittel kommen daher zu den Umstellungskosten hinzu, so dass diese noch höher sind;

5. Entwässerungslöcher: Für den Anbau in Blähton sollten Töpfe ohne Entwässerungslöcher verwendet werden, da bei dieser Technik eine Wasserschicht am Boden erforderlich ist, um die kontinuierliche Absorption des Wassers durch die Blähtonkugeln und seine anschließende Weiterleitung an die Wurzeln zu erleichtern.

Welches ist Ihr bevorzugtes Kultursubstrat, Blumenerde oder Blähton?

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