Betonböden im Innenbereich: Tipps für die Reinigung und Pflege

von Anna Palmisano

14 Januar 2024

Betonböden im Innenbereich: Tipps für die Reinigung und Pflege
Advertisement

Preiswert, langlebig, pflegeleicht und schön: Es ist leicht zu erkennen, warum Betonböden in Innenräumen so beliebt sind. Sie eignen sich in erster Linie für den Industriestil, aber auch für andere Formen modernen, klaren Dekors sowie für Mischformen, die einen rustikalen Geschmack in zeitgenössischen Umgebungen bewahren können.

Verlegung und Verarbeitung sind unterschiedlich und können auch tausend andere Materialien imitieren. Man muss sie nur nicht genau so reinigen wie diese, aber man sollte einige Tipps beachten, die für Beton gut sind.

Advertisement

Produkte für die Reinigung von Betonböden

Produkte für die Reinigung von Betonböden

@homebystuart/instagram

Die regelmäßige Reinigung erfolgt immer auf die gleiche Weise, unabhängig von der Beschaffenheit des jeweiligen Bodens. Um Flecken gezielt zu entfernen, müssen Sie je nach Art ein wenig differenzieren.

Vermeiden Sie auf jeden Fall zu aggressive Mittel: kein Ammoniak oder Bleichmittel, da diese die Oberflächenbeschichtung angreifen können, die den Boden normalerweise glänzend macht. Dies gilt allgemein, und im besonderen Fall von Böden, die mit Schablonen verziert, gefärbt oder gestrichen sind, sind auch Reinigungsmittel mit säurehaltigen Bestandteilen zu vermeiden (also nicht oder nur mit äußerster Vorsicht verwenden, auch weißer Essig oder Zitronensäure), und natürlich sind auch scheuernde Werkzeuge verboten.

Welche Produkte sollten verwendet werden? Sie sollten bestimmte Reinigungsmittel bevorzugen oder auf solche zurückgreifen, die bei der Haushaltsreinigung immer ein echter Joker sind, wie Marseille- oder Castile-Seife.

Advertisement

Wie reinigt man Betonböden?

Wie reinigt man Betonböden?

@carterfamilyranchhome/Instagram

Wie immer müssen Sie sich zunächst vergewissern, dass der Boden frei von Verunreinigungen ist: Kehren Sie dann die Verunreinigungen mit einem Besen auf und saugen Sie die Oberfläche wie gewohnt ab. In beiden Fällen sollten Sie Besen (oder Staubsaugeraufsätze) mit weichen Borsten verwenden, um Kratzer auf dem Boden zu vermeiden.

Zum Reinigen des Bodens hingegen verwenden Sie den Mopp, allerdings mit wenig Wasser und einem speziellen Reinigungsmittel für Beton. Auch wenn Sie Marseiller Seife verwenden, brauchen Sie nicht so viel Wasser: selbst das kann nach Meinung von Experten die Oberfläche ruinieren oder Risse hinterlassen. Wringen Sie den Wischmopp also gut aus, so dass er immer nur feucht ist, aber nicht tropft, und wechseln Sie das Wasser recht häufig.

Bei Flecken sollten Sie nur mit einer Bürste mit weichen Borsten vorgehen und ein mildes Reinigungsmittel darauf reiben (wenn es sich um spezielle Flecken handelt, ist es besser). Es gibt auch Leute, die fettlösende Reinigungsmittel verwenden, aber dies sollte immer mit Vorsicht geschehen und nur dann, wenn die oben genannten Mittel keine nennenswerten Ergebnisse gebracht haben.

Es ist auch wichtig, den Boden immer gründlich zu trocknen, ohne ihn lange feucht zu lassen.

Die Vor- und Nachteile von Betonböden

Die Vor- und Nachteile von Betonböden

@studioblackinteriors/Instagram

Die Vorteile dieser Art von Bodenbelag sind:

  • Langlebigkeit: Sie halten länger als alle anderen gängigen Bodenbeläge und halten auch starker täglicher Beanspruchung problemlos stand.
  • Aussehen: Man sollte nicht denken, dass es nur die grauen Böden sind (die in der richtigen Ausführung sowieso schön sind), aber Schattierungen und sogar das Aussehen können sich ändern. Man könnte meinen, man hätte Naturstein, Holz, Fliesen und mehr unter den Füßen. Es hängt alles davon ab, wie der Beton verarbeitet wird!
  • Günstig: Sie kosten viel weniger als andere Optionen und sind außerdem leicht zu verlegen.
  • Umweltfreundlich. Sie sind insofern umweltfreundlich, als für ihre Verlegung weniger Wasser und Energie benötigt wird und sie keine regelmäßigen Reparaturen oder den Austausch von Teilen erfordern (wodurch wiederum Material zum Wegwerfen anfällt).
  • Sie sind feuchtigkeitsbeständiger: Die Oberflächenbehandlung versiegelt den Beton, wodurch seine Porosität fast vollständig beseitigt wird, was bedeutet, dass sich diese Böden nicht mit Feuchtigkeit vollsaugen können.

Es gibt jedoch auch Nachteile:

  • Sie müssen einen geeigneten Qualitätszement und Verlegewerkzeuge wählen, sonst ist das Ergebnis schlecht.
  • Sie sind sehr hart, was sich bemerkbar macht, wenn man viele Stunden irgendwo im Haus stehen muss.
  • Sie können kalt sein, besonders im Winter. Aber mit einer Strahlungsheizung wird dieses Problem überwunden.

Hätten Sie gerne einen Betonboden in Ihrem Haus?

Advertisement